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Detail-Case · Immobilien

2,1× so viele qualifizierte Besichtigungen — und der Inhaber hat sein Sonntag zurück.

Detail-Case: inhabergeführtes Wohnimmobilien-Maklerhaus, 14 Mitarbeitende, ca. 200 aktive Objekte. Superchat als zentraler Anfrage-Eingang mit Objekt-QR-Code, Vorqualifikations-Flow und CRM-Anbindung.

Branche
Wohnimmobilien-Maklerhaus
Region
Norddeutschland
Paket
KMU Growth + Maklersoftware-Anbindung
Umsetzungsdauer
4 Wochen inkl. CRM-Mapping

Anonymisierte Fallstudie

Diese Fallstudie ist anonymisiert und basiert auf typischen Projektparametern vergleichbarer Superchat-Implementierungen. Zahlen, Zitate und Details sind plausibel konstruiert und spiegeln realistische Ergebnisse wider; es werden keine echten Kundendaten gezeigt. Echte Case Studies mit Logos und Originalzahlen folgen, sobald wir die schriftliche Freigabe der jeweiligen Unternehmen haben.

Profil: Inhaber-geführtes Wohnimmobilien-Maklerhaus, 14 MA, ~200 aktive Objekte

Ausgangslage

Das Maklerhaus betreut etwa 200 aktive Objekte gleichzeitig, davon ca. 70 % Vermietung und 30 % Verkauf. 14 Mitarbeitende — Inhaber, vier Berater, drei Backoffice, zwei Marketing, vier Hausverwaltungs-Sachbearbeiter — bedienten Anfragen aus drei Quellen: ImmoScout24-Kontaktformular, Telefon und E-Mail über die zentrale Adresse.

Pro Anfrage musste ein Berater erst telefonisch oder per Mail zurückfragen, ob die Anfragenden „SCHUFA-fähig", „Selbstauskunft ausgefüllt", „Einkommensnachweis vorhanden" und „Besichtigungs-Verfügbarkeit" mitbringen. Diese Vorqualifikation kostete im Schnitt 4–6 Mail-Runden, bevor überhaupt ein Termin stand. Der Inhaber rechnete grob, dass jede Wohnungs-Vermietung 2,5 Stunden Vorqualifikations-Aufwand verschlang.

Der zweite Schmerzpunkt: Besichtigungs-No-Shows. 31 % aller vereinbarten Termine fanden ohne den Interessenten statt. Der Berater stand am Objekt, der Mieter nicht. Bei 200 Objekten und durchschnittlich 4 Besichtigungen pro Objekt ein hoher Verlust — und Frust beim Eigentümer.

Sonntags-Anfragen waren ein Sonderfall: viele Wohnungs-Suchende schreiben sonntags, wenn das Maklerbüro zu ist. Der Inhaber hatte sich angewöhnt, von 19 bis 21 Uhr persönlich auf seinem privaten Handy zu antworten — sonst war der Vorsprung gegenüber dem Mitbewerb weg.

Ziele

  • Standardisierter Anfrage-Eingang mit Vorqualifikation, ohne dass ein Berater 4× zurückfragen muss
  • Drastische Reduktion der Besichtigungs-No-Shows durch automatische Erinnerungen
  • Sonntags-Erreichbarkeit ohne dass der Inhaber selbst antwortet
  • CRM-Übergabe in das bestehende Maklerprogramm vollautomatisch
  • Eigentümer-Reporting: wie viele qualifizierte Anfragen pro Objekt, ohne Excel-Zusammenstellung

Vorgehen

1

Phase 1 — Setup & Objekt-QR-Codes

Woche 1

Eine zentrale WhatsApp-Geschäftsnummer für das Maklerhaus, verifiziert. Pro Objekt ein QR-Code generiert, der direkt einen vorgefüllten Chat öffnet („Hallo, ich interessiere mich für die Wohnung in der Beispielstraße 12, Objekt-Nr. 5421"). Aufgehängt am Schaufensteraushang, Schild am Objekt, ImmoScout-Exposé.

  • 1 verifizierte WhatsApp-Geschäftsnummer für alle Objekte
  • ~ 200 Objekt-QR-Codes (auto-generiert aus dem Maklerprogramm)
  • QR am Schaufenster, Aushang am Objekt, im PDF-Exposé eingebettet
  • Tracking pro Objekt: wie viele Chat-Eintritte aus welcher QR-Quelle
2

Phase 2 — Vorqualifikations-Flow

Woche 2–3

Anfragen werden in einem strukturierten Flow durch fünf Vorqualifikations-Schritte geführt. Erst bei vollständiger Qualifikation wird ein Berater alarmiert — sonst läuft der Interessent in eine Warteschleife mit Auto-Antwort.

  • Schritt 1: Mieter oder Käufer? (Buttons)
  • Schritt 2: Selbstauskunft (PDF-Upload oder „später nachreichen" mit Reminder)
  • Schritt 3: SCHUFA-Bestätigung (Upload oder Bestätigung „kann ich nachreichen")
  • Schritt 4: Einkommensbescheinigung (Upload)
  • Schritt 5: Besichtigungs-Slots-Auswahl (3 angebotene Termine, Buttons)
  • Erst nach Schritt 5 mit min. Schritt-1-Bestätigung wird der Berater im internen Tool alarmiert
3

Phase 3 — No-Show-Reduktion und CRM-Anbindung

Woche 3–4

Erinnerungen über drei Stufen, automatische Übergabe der qualifizierten Leads ans Maklerprogramm, Eigentümer-Report als wöchentlicher PDF-Auto-Versand.

  • Termin-Erinnerung 24 h vorher mit Bestätigungs-Button
  • Termin-Erinnerung 2 h vorher mit Adresse + Routenplaner-Link
  • Bei „doch nicht" → automatische Slot-Neu-Anfrage statt Termin-Verlust
  • Qualifizierter Lead → Webhook ans Maklerprogramm → automatischer Eintrag im Objekt-Funnel
  • Auto-Report Mo. 8 Uhr an Eigentümer: Anfragen letzte Woche, qualifiziert, Besichtigungen, Status

Konkrete Flows und Templates

Objekt-QR-Eintritt

Scan am Schaufenster oder Aushang öffnet einen vorgefüllten Chat mit Objekt-Identifikation. Kein Suchen, kein Nachfragen, welches Objekt gemeint ist.

Vorqualifikations-Flow (5 Schritte)

Mieter/Käufer → Selbstauskunft → SCHUFA → Einkommen → Besichtigungs-Slots. Optional „nachreichen" mit Reminder, sonst direkt Upload.

Sonntags-Auto-Antwort + Lead-Capture

Außerhalb der Geschäftszeit übernimmt der Vorqualifikations-Flow allein. Montag früh hat der Berater nur die qualifizierten, terminbereiten Anfragen vorliegen.

Besichtigungs-Reminder T−24 / T−2

Zwei automatische Reminder mit Bestätigungs-Button. Bei „doch nicht" wird sofort ein neuer Slot angeboten, bevor der Termin verfällt.

Wöchentlicher Eigentümer-Report

Montag 8 Uhr ein automatischer PDF-Bericht an jeden Eigentümer: Anzahl Anfragen, qualifizierte, Besichtigungen, Status. Kein Telefonat „wie läuft's?" mehr nötig.

Resultate (vor Go-Live → 4 Monate nach Go-Live)

KPI Vorher Nachher Delta
Vorqualifikations-Aufwand pro Vermietung 2,5 h 20 min −87 %
Qualifizierte Besichtigungs-Anfragen pro Objekt ~ 4 ~ 8,4 ×2,1
Besichtigungs-No-Show-Quote 31 % 11 % −65 %
Anfragen außerhalb Geschäftszeit, ungenutzt ~ 40 % gingen verloren ~ 0 % vollständig erfasst
Eigentümer-Anrufe „wie läuft's?" ~ 15 / Woche ~ 2 / Woche −87 %
Inhaber-Sonntagsabende am Diensthandy 2 h 0 min zurückgewonnen

Stimmen aus dem Maklerhaus

„Ich hatte mir nicht erlaubt, sonntags abzuschalten — sonst war der Vorsprung weg. Heute übernimmt der Flow das, und ich bekomme montags früh nur die ernsten Anfragen."

— Inhaber, Geschäftsführung, Maklerhaus

„Wir hatten regelmäßig Eigentümer am Telefon, die wissen wollten „läuft denn überhaupt was?". Der wöchentliche Report hat das beendet — und wir haben mehr Zeit für die echte Beratung."

— Beraterin, Vermietung

„Der QR am Schaufenster ist Gold. Leute, die abends an der Wohnung vorbeilaufen, scannen und sind im Chat. Früher hätten die einfach weitergehen müssen."

— Marketing, Maklerhaus

Lessons Learned

  1. QR-Codes am Objekt unterschätzt: ca. 38 % aller Anfragen kommen mittlerweile aus dem QR-Eintritt — eine Quelle, die vorher gar nicht existierte. Der Schaufensteraushang funktioniert besser als erwartet, weil Suchende abends durch Stadtteile laufen.
  2. Vorqualifikation muss konsequent sein, sonst ist sie wertlos. Wir mussten in Woche 2 nachschärfen, weil zu viele „nachreichen"-Antworten geparkt waren und der Funnel zustopfte. Jetzt mit klaren 48h-Erinnerungen und automatischer Sortierung.
  3. Der Eigentümer-Report war ursprünglich ein „nice to have" — heute ist er das Verkaufs-Argument im Akquisitions-Gespräch für neue Mandate. „Sie sehen jeden Montag, was wir tun" zieht.

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Diese Fallstudie ist anonymisiert und beruht auf typischen Projektparametern vergleichbarer Superchat-Implementierungen. Sie stellt keine individuelle Zusicherung bestimmter Ergebnisse dar. Ergebnisse hängen stark von Ausgangslage, Marktsegment und Umsetzungs-Disziplin ab.