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Unternehmensberatung · KI-Einführung

Erst die Regel, dann das Werkzeug.

KI ist im Betrieb längst da, meist unkontrolliert über die privaten Konten einzelner Mitarbeiter. Wir klären, wo der Einsatz sich rechnet, welche Daten hineindürfen und welche Pflichten daran hängen.

Einordnung

Der übliche Zustand: KI ist da, nur weiß es niemand

In den meisten Betrieben ist die Frage nicht mehr, ob KI eingesetzt wird. Sie wird eingesetzt, nur eben unbemerkt: jemand lässt eine Kundenmail formulieren, jemand anderes wirft eine Preisliste in ein Chatfenster, um eine Tabelle daraus zu machen. Das passiert ohne böse Absicht und ohne Regel.

Genau daraus entsteht das Risiko, und zwar an zwei Stellen. Erstens verlassen Daten den Betrieb, ohne dass jemand entschieden hat, welche Daten das sein dürfen. Zweitens verlassen sich Leute auf Ergebnisse, deren Zustandekommen sie nicht prüfen können.

Die Antwort darauf ist selten ein Verbot. Ein Verbot treibt die Nutzung in die privaten Konten und macht sie unsichtbar. Die Antwort ist eine kurze, klare Festlegung, wer welche Daten in welches Werkzeug geben darf, und eine Auswahl von Einsatzfeldern, in denen der Nutzen belegbar ist.

Dazu kommt die regulatorische Einordnung. Der EU AI Act stuft nach Risiko ein: Das meiste, was ein normaler Betrieb tut, liegt in der untersten Stufe ohne besondere Pflichten. Sobald KI im Kundenkontakt antwortet, greift eine Transparenzpflicht. Sobald sie Bewerbungen vorsortiert, ist der Hochrisiko-Bereich erreicht. Diese Zuordnung nehmen wir für Ihre konkreten Anwendungen vor.

Am Ende steht eine kurze interne Regel, eine Liste geeigneter Einsatzfelder mit Aufwand und Nutzen, und die Einordnung Ihrer Anwendungen nach Risikostufen. Kein Ordner, sondern etwas, das im Alltag angewendet wird.

Leistungsumfang

Was in den Beratungstagen passiert

Bestandsaufnahme der tatsächlichen Nutzung
Welche Werkzeuge werden bereits genutzt, von wem, mit welchen Daten. Ohne Schuldzuweisung, sonst erfahren Sie es nicht.
Einsatzfelder bewerten
Wir gehen Ihre Abläufe durch und bewerten, wo KI belegbar Zeit spart und wo sie nur Aufwand verlagert. Bewertet wird nach wiederkehrendem Zeitaufwand, Fehlertoleranz und Prüfbarkeit des Ergebnisses.
Leitplanken festlegen
Wer darf welche Daten in welches Werkzeug geben, wo prüft ein Mensch mit, was wird dokumentiert. Eine Seite, nicht dreißig.
Regulatorische Einordnung
Zuordnung Ihrer Anwendungen zu den Risikostufen des EU AI Act, mit den daraus folgenden Pflichten, insbesondere Transparenz im Kundenkontakt und die Anforderungen an KI-Kompetenz der Beschäftigten.
Ablauf

Wie die Beratung abläuft

  1. Vorgespräch, kostenfrei, etwa 30 Minuten Wir klären, ob es einen konkreten Anlass gibt, etwa eine geplante Anwendung oder eine Anforderung aus einer Kundenbeziehung.
  2. Tag 1: Aufnahme und Einsatzfelder Gespräche mit den Bereichen, in denen KI heute genutzt wird oder genutzt werden könnte. Ergebnis ist eine Rohliste der Einsatzfelder.
  3. Auswertung zwischen den Terminen Bewertung der Einsatzfelder, Entwurf der Leitplanken, Zuordnung zu den Risikostufen. Diese Zeit wird nicht als Beratungstag abgerechnet.
  4. Tag 2: Abstimmung Wir gehen Regel und Einsatzfelder mit Ihnen und dem Team durch. Eine Regel, die niemand kennt, wirkt nicht.
  5. Bericht und Übergabe Bestandsaufnahme, bewertete Einsatzfelder, interne Regel und Einordnung nach Risikostufen mit den folgenden Pflichten.
Ergebnis

Was Sie am Ende in der Hand halten

Interne KI-Regel auf einer Seite
Wer darf welche Daten in welches Werkzeug geben, wo entscheidet ein Mensch mit, was wird protokolliert. Zum Aushängen und Einarbeiten.
Bewertete Einsatzfelder
Mit Einschätzung zu Zeitgewinn, Aufwand, Risiko und Prüfbarkeit, sortiert nach dem, was zuerst angegangen werden sollte.
Einordnung nach Risikostufen
Ihre Anwendungen den Stufen des EU AI Act zugeordnet, mit den daraus folgenden Pflichten und dem, was ausdrücklich nicht nötig ist.
Übersicht der eingesetzten Werkzeuge
Was im Betrieb tatsächlich genutzt wird, mit Verarbeitungsort und Hinweis, wo ein Vertrag nach Artikel 28 DSGVO nötig ist.
Nicht enthalten

Was nicht Teil dieser Beratung ist

Keine Entwicklung und keine Einrichtung
Das Bauen von Assistenten, Anbindungen oder Automatisierungen ist eine getrennte Leistung mit eigenem Angebot.
Keine Rechtsberatung
Die Einordnung nach Risikostufen ist eine fachliche Einschätzung. Verbindliche Rechtsauskunft, gerade im Hochrisiko-Bereich, gehört zur Rechtsberatung.
Keine Datenschutz-Folgenabschätzung
Wo eine Folgenabschätzung nötig sein könnte, benennen wir das. Ihre Durchführung ist ein eigenes Vorhaben.
Keine Werkzeugbeschaffung
Lizenzen und Abonnements sind nicht Teil des Beratungshonorars. Kostenrahmen stehen im Bericht, beschafft wird getrennt.
Aufwand und Preis

Aufwand und Preis

Üblicherweise zwei Beratungstage

Bestandsaufnahme, Einsatzfelder und Leitplanken sind in zwei Tagen zu schaffen. Wenn KI in Personalauswahl oder Kreditvergabe eine Rolle spielt, also im Hochrisiko-Bereich, kommt ein dritter Tag für die Einordnung dazu. 1.250 Euro je Beratungstag zu acht Stunden, zzgl. Umsatzsteuer, Anreise und, wenn nötig, Übernachtung.

1.250 Euro je Beratungstag zu 8 Stunden, zzgl. Umsatzsteuer, Anreise und gegebenenfalls Übernachtung.

Was das in Zahlen heißt

Beratungstage Honorar, netto
1 1.250 Euro
2 2.500 Euro
3 3.750 Euro
4 5.000 Euro
5 6.250 Euro

1.250 Euro je Beratungstag zu 8 Stunden, zzgl. Umsatzsteuer, Anreise und gegebenenfalls Übernachtung.

Häufige Fragen

KI-Einführung: Häufige Fragen

Was kostet die KI-Beratung?

1.250 Euro je Beratungstag zu acht Stunden, zzgl. Umsatzsteuer, Anreise und gegebenenfalls Übernachtung. Üblich sind zwei Tage, also 2.500 Euro netto.

Betrifft uns der EU AI Act überhaupt?

Nach Einsatzzweck, nicht nach Betriebsgröße. Wer KI für Textentwürfe und Recherche nutzt, liegt in der untersten Stufe ohne besondere Pflichten. Antwortet KI im Kundenkontakt, gilt eine Transparenzpflicht. Sortiert sie Bewerbungen vor, sind Sie im Hochrisiko-Bereich mit erheblichen Anforderungen.

Sollen wir KI im Betrieb verbieten?

Selten sinnvoll. Ein Verbot verlagert die Nutzung in private Konten und macht sie unsichtbar, das Risiko bleibt und die Kontrolle ist weg. Wirksamer ist eine kurze Regel, welche Daten in welches Werkzeug dürfen, plus ein oder zwei freigegebene Werkzeuge.

Dürfen Kundendaten in ein KI-Werkzeug?

Das hängt vom Werkzeug, vom Verarbeitungsort und vom Vertrag ab. Für jeden eingesetzten Dienst braucht es die übliche Prüfung samt Vertrag nach Artikel 28 DSGVO. Wo keine Grundlage besteht, gehört die Datenart in die Ausschlussliste der internen Regel.

Was heißt KI-Kompetenz nach Artikel 4 EU AI Act konkret?

Keine Zertifikate. Gemeint ist, dass die Menschen, die KI beruflich einsetzen, verstehen, was das Werkzeug kann, wo es sich täuscht und welche Daten nicht hineingehören. Eine dokumentierte Einweisung plus die interne Regel decken das für einen kleinen Betrieb ab.

Können Sie die empfohlenen Anwendungen auch bauen?

Ja, aber als getrennter Auftrag mit eigenem Angebot. Die Beratung endet mit dem Bericht, und dessen Empfehlungen sind so geschrieben, dass Sie sie auch jedem anderen Dienstleister vorlegen können.

Erst reden, dann beauftragen

Ein Gespräch von 30 Minuten klärt, ob eine Beratung das richtige Mittel ist. Wenn nicht, sagen wir das dort.

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